Auf Grund steigender Flüchtlingszahlen bestand Bedarf an einer weiteren größeren Anschlussunterkunft. Es wurde mit einem mittelfristigen Aufnahmebedarf von 35 bis 40 Personen in den kommenden Jahren gerechnet. Da die bestehenden Kapazitäten der Gemeinde dafür nicht ausreichten und keine Möglichkeit zur Umwidmung bestehender gemeindlicher Gebäude bestand, plante die Gemeinde den Neubau einer größeren Anschlussunterkunft.
Als Standort wurde das neue Baugebiet Moos I ausgewählt. Einerseits verfügte die Gemeinde in diesem Bereich über Flächen in ihrem Eigentum, die für die Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung gestellt werden konnten. Andererseits entsprach der Standort der dezentralen Unterbringungsstrategie der Gemeinde, nach der Flüchtlinge über das Gemeindegebiet verteilt untergebracht werden sollen.
Architekt Bernhard Rapp entwickelte für die Gemeinde die Planung der neuen Unterkunft. Diese umfasst insgesamt 13 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe und bietet Platz für rund 44 Personen.Mit der Umsetzung wurde die Firma Alfons Leuthe GmbH & Co. KG aus Lindenberg beauftragt. Die Anschlussunterkunft wurde inzwischen fertiggestellt.
Bau einer Anschlussunterkunft im Baugebiet Moos I
Auf Grund steigender Flüchtlingszahlen bestand Bedarf an einer weiteren Anschlussunterkunft. Da keine Möglichkeit bestand, bestehende Gebäude der Gemeinde umzunutzen, war ein Neubau erforderlich. Als Standort wurde das Baugebiet Moos I gewählt. Die zentrale Lage und der ausreichende Abstand zu den bestehenden Flüchtlingsunterkünften machten den Standort besonders geeignet.
2022
2026
Information
Anhörung der Anlieger und Nachbarn am 03.11.2022
ca. 2,9 Mio. Euro
Projekt umgesetzt
Sachgebiet Bau- und Umwelttechnik
Amt für Gemeindeentwicklung und Bauwesen
Gemeinde Kressbronn a. B.
Hauptstraße 19
88079 Kressbronn a. B.
hochbau@kressbronn.de
07543 9662-39