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Erstellung einer Radverkehrskonzeption

Im Bodenseekreis ist die Radwegeinfrastruktur bereits gut ausgebaut. Dennoch gibt es in vielen Bereichen Verbesserungsbedarf. Dieser reicht von der Verbesserung der Beschilderung bis zum Neu- oder Ausbau des Radwegenetzes oder weiteren Fahrradabstellanlagen. Ziel ist die Fahrradinfrastruktur insgesamt auszubauen. Eine flächendeckende, durchgängige und hochwertige Infrastruktur an Fahrradwegen ist von zentraler Bedeutung. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen das Fahrrad, um in die Schule zukommen. Auch als Tourismusgemeinde ist es wichtig, ein gut ausgebautes Radwegenetz zu haben. Zudem spielt der Radverkehr auch eine große Rolle für den Klimaschutz.

Die Konzeption enthält eine konkrete Maßnahmen-, Kosten- und Budgetplanung. Hierbei wurden sämtliche Aspekte , wie das Radverkehrskonzept des Kreises, eine Anbindung an die Nachbar- und Teilorte, das innerörtliche Radwegenetze, die vorwiegend touristisch genutzten Verbindungen bis hin zu den Schulwegen, berücksichtigt. Für die Erarbeitung der Radverkehrskonzeption wurde ein temporärer Arbeitskreis gebildet, bestehend aus einem Vertreter der Gemeindeverwaltung (Sachgebietsleiter Stadtplanung), jeweils ein Vertreter aus den Fraktionen im Gemeinderat, ein Vertreter des Landratsamtes (Radverkehrsbeauftragter), einem Vertreter des ADFC und ein Vertreter der weiterführenden Schulen. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war die Beteiligung der Bürgerschaft. Über die Online-Beteiligung konnten Bürgerinnen und Bürger Hinweise zu wichtigen Radverbindungen, Gefahrenstellen und Verbesserungsvorschlägen einbringen. Insgesamt gingen 309 Meldungen ein, die bei der weiteren Planung und Priorisierung der Maßnahmen berücksichtigt wurden.

Das beauftragte Planungsbüro VIA aus Köln untersuchte die Wege mit dem Fahrrad und erfasste den Zustand der Radwege und sonstigen Verbindungen für den Radverkehr. Auf Grundlage der Netzkonzeption, der Befahrung sowie der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung wurden insgesamt 235 Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur entwickelt und nach ihrer Bedeutung für Verkehrssicherheit, Schulwege, Netzfunktion und touristische Nutzung priorisiert. Die Maßnahmen verteilen sich auf verschiedene Baulastträger und bilden die Grundlage für die schrittweise Umsetzung der Radverkehrskonzeption. Die Erstellung der Radverkehrskonzeption wurde durch das Land Baden-Württemberg unterstützt. Mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Konzept verfügt die Gemeinde künftig über einen langfristigen Rahmenplan für die Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt schrittweise und abhängig von den verfügbaren Haushaltsmitteln.

Die Radverkehrskonzeption mit Kartenansichten ist unter "Downloads" zu finden. 

Kurzüberblick

Ziel

Verbesserung der Fahrradinfrastruktur

Beschreibung

Mit der Erstellung einer Radverkehrskonzeption wurde die Grundlage für die nachhaltige Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in der Gemeinde geschaffen. Die Konzeption umfasst unter anderem Maßnahmen zum Neu- und Ausbau des Radwegenetzes, zur Optimierung der Beschilderung sowie zur Schaffung weiterer Fahrradabstellanlagen. Sie dient künftig als Rahmenplan für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

Projektbeginn

2024

Projektende

2026

Beratungen im Gemeinderat

  • 24.04.2024 (Beschluss zur Konzepterstellung)
  • 29.07.2026 (Beschluss Radverkehrskonzeption als Rahmenplan)

Bürgerbeteiligung

  • Information
  • Online-Umfrage

Kosten

ca. 50.000 € 

Finanzierung

  • Eigenmittel
  • Fördermittel des Landes

Aktueller Status

Konzeption fertiggestellt

Kontakt

Sachgebiet Stadtplanung 
Amt für Gemeindeentwicklung und Bauwesen
Gemeinde Kressbronn a. B.
Hauptstraße 19
88079 Kressbronn a. B.
07543 9662-35
stadtplanung@kressbronn.de

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