Bildungszentrum Parkschule: Gemeinderat vergibt weitere Bauleistungen
Die Gemeinde Kressbronn am Bodensee setzt die Erweiterung des Bildungszentrums Parkschule planmäßig fort. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25. Februar 2026 weitere Bauleistungen vergeben. Ausgeschrieben wurden die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär sowie Abdichtungsarbeiten. Nach Prüfung aller Angebote gemäß VOB/A erhielten jeweils die wirtschaftlichsten Bieter den Zuschlag.
Der Erweiterungsbau schafft zusätzliche Klassen-, Differenzierungs- und Betreuungsräume. Damit werden der steigende Raumbedarf der weiterführenden Schulen, der Ganztagsausbau der Grundschule sowie die Erweiterung des SBBZ-L bis Klassenstufe 9 abgedeckt.
Der Baubeginn war im August 2025, die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2028/2029 vorgesehen. Für das Projekt sind rund 8,9 Millionen Euro veranschlagt. Nach Abzug geplanter Fördermittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro liegt der Eigenanteil der Gemeinde bei rund 5,5 Millionen Euro.
Baugebiet „Moos I“: Ergebnisse der ersten Vergabetranche
Im Baugebiet „Moos I“ sind die Erschließungsarbeiten weitgehend abgeschlossen. Neben einer Kinderbetreuungseinrichtung und einer Anschlussunterkunft für Flüchtlinge entstehen dort 16 Bauplätze für private Bauherren. Der Gemeinderat hatte hierfür einen Verkaufspreis von 725 Euro pro Quadratmeter festgelegt.
Für die erste Vergabetranche im Einheimischenmodell gingen acht Bewerbungen ein. Vier Bewerbungen waren zulässig und wurden in die Rangliste aufgenommen. Zwei Bewerber mit der höchsten Punktzahl haben bereits einen Zuteilungsbescheid erhalten. Zwei weitere Bewerbungen stehen noch unter dem Vorbehalt fehlender Unterlagen. Aktuell bleiben zwei der sechs ausgeschriebenen Bauplätze unbesetzt. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, die Kaufverträge mit den bestplatzierten Bewerberinnen und Bewerbern abzuschließen.
Baugebiet „Moos I“: Zweite Vergabetranche im Festpreisverfahren
Für das Baugebiet „Moos I“ hat der Gemeinderat das Vergabeverfahren für die zweite Tranche der Bauplätze festgelegt. Nach den Ergebnissen der ersten Vergaberunde im Einheimischenmodell wird die zweite Tranche nun im sozialmodifizierten Festpreisverfahren vergeben. Damit soll der Kreis der Bewerber erweitert und weiterhin insbesondere Familien berücksichtigt werden. Die zweite Tranche umfasst die Bauplätze Nr. 9 bis 14 sowie die noch verfügbaren Grundstücke aus der ersten Vergabe. Der Verkaufspreis liegt weiterhin bei 725 Euro pro Quadratmeter. Über das Vergabeverfahren der dritten Tranche wird der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
Pressemitteilung vom 03.03.2026

