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Kinder der Nonnenbachschule

Kinder der dritten Klasse der Nonnenbachschule untersuchen das Schulgelände
Bürgermeister Daniel Enzensperger lädt die Schülerinnen und Schüler in den Gemeinderat ein
 
Seit 2015 sollen Kinder und müssen Jugendliche in angemessener Weise bei der Planung und in Vorhaben, die ihre Interessen berühren, von der Gemeinde beteiligt werden. Im Mai vergangenen Jahres wurde daher vom Gemeinderat ein Konzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung beschlossen. Die Beauftragte für Bürgerbeteiligung, Karin Wiech, hat daraufhin gemeinsam mit den Lehrkräften der dritten Klassen der Nonnenbachschule und der Sozialarbeit in Trägerschaft der .synergie ein Kinderbeteiligungskonzept erarbeitet. Angelehnt an die Gemeindedetektive haben die Kinder den Schulhof und das umliegende Schulareal unter die Lupe genommen und eine Stärken-Schwäche-Analyse erstellt. Die Kinder lernten hierbei mit wohlwollendem, aber auch kritischen Blick diesen Teil ihres Lebensraumes zu betrachten, zu analysieren und auszuwerten. Hieraus entwickelten sie Ideen, wie man diesen Lebensraum verbessern könnte.
 
Vergangene Woche zeigten die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse Bürgermeister Daniel Enzensperger das Schulgelände und zeigten ihm die Stärken und Schwächen des Geländes. Zahlreiche Ideen übermittelten sie ihm. So wünschten sie sich mehr Farbe, mehr Blumen und mehr Spielgeräte, wie zum Beispiel eine weitere Tischtennisplatte. Auch soll die Terrasse wieder nutzbar gemacht werden, um einen Ort der Stille zu haben. Auch Ideen zu ihrem Traumschulhof präsentierten die Kinder und wünschten sich vom Hasenstall über das Gemüsebeet bis zum Trampolin so ziemlich alles, was für Kinder wichtig ist.
 
Bürgermeister Daniel Enzensperger war begeistert von der Mühe, die sich die Schülerinnen und Schüler gemacht hatten. „Ihr habt mir wertvolle Anregungen für die Gestaltung des Schulgeländes gegeben. Gerne werde ich die Ideen aufgreifen und auf ihre Umsetzung prüfen lassen. Meine Unterstützung habt ihr“ und lud die Kinder ein, ihr Projekt auch im Gemeinderat vorzustellen. „Auch wenn wir nicht alles umsetzen können, so habt Ihr euch doch intensiv mit eurem Lebensraum Schule befasst und auch realistische Vorschläge gemacht. Es ist gut und wichtig, Euch Kinder nach Eurer Meinung zu fragen“, betonte Enzensperger.