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Tag der Städtebauförderung

Tag der Städtebauförderung lockt viele Besucher auf das Bodan-Areal
 
Mehrere Hundert Besucher nutzten am Samstag die Gelegenheit, zum Tag der Städtebauförderung das Bodan-Areal zu besichtigen und sich die Baustelle in der Bodan-Werft zeigen zu lassen. „Trotz des durchwachsenen und kühlen Wetters sind wir mit der Resonanz mehr als zufrieden. Die Gäste zeigten sich sehr interessiert und stellten gezielt Fragen zu den Baufortschritten, zur Entsorgung von Altlasten oder zum künftigen Gastronomiekonzept, welches übrigens sehr gelobt wird“, freute sich Bürgermeister Daniel Enzensperger. „Das Land hat das umfangreiche Vorhaben mit rund 45 Prozent auf die Gesamtsumme gefördert. Daher haben wir den Tag der Städtebauförderung gerne zum Anlass genommen, über das Bodan-Areal umfassend zu informieren“, ergänzte er.
Ziel der Veranstaltung war es, über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen des rund 20 Millionen teuren Gesamtprojektes zu informieren und den interessierten Bürgerinnen und Bürger Informationen aus erster Hand zu geben. Im Stundentakt fand eine Führung durch Andreas Wenzler, Leiter des Sachgebietes Bau- und Umwelttechnik, statt und die Interessierten konnten Fragen zum Umbau der Werft und dem geplanten Gastronomiebetrieb stellen. Musikalisch umrahmt wurde die Führung von Eliah Bayha und Emanuel Unser am Flügel. Die Gebrüder Unser gaben durch ihre Bewirtung einen Vorgeschmack auf das künftige Angebot in der „Werft 1919“. Auch sie standen für Fragen zur Verfügung. Kaffee und Kuchen gab es von den Ministranten, die die Gelegenheit nutzten, Geld für die Renovierung ihres Jugendraumes zu sammeln. Informationen zum Gesamtprojekt auf dem Bodan-Areal gab Willi Schmeh, DaS Immobilien. Einzig die Wassersportaktivitäten des Match Centers mussten wegen des schlechten Wetters leider ausfallen.
Das Interesse am Tag der Städtebauförderung war groß und es wurden bei der Führung viele Fragen gestellt. „Auskünfte über den Lärmschutz während künftiger Veranstaltungen wurden ebenso nachgefragt wie die Regelung von Parkmöglichkeiten, besonders während der Hochsaison. Überhaupt gab es viel Lob dafür, dass wir ein für Kressbronn a. B. wichtiges Industriedenkmal in dieser Form für die Nachwelt erlebbar machen und erhalten“, resümierte Andreas Wenzler im Anschluss an die Veranstaltung.
Auch Emanuel Unser, Geschäftsführer von „Werft 1919“, war von der Resonanz der Veranstaltung beeindruckt und erläuterte das Gastronomiekonzept. So werde man in der ehemaligen Montagehalle Süd die Gäste im A-la-carte-Restaurant mit bodenständigen, ansprechenden, regionalen Gerichten verwöhnen, während in der Halle 1 kulturelle Veranstaltungen geplant seien. „Zudem bieten wir in der ehemaligen Schreinerei einen Bankettsaal für private Buchungen und spezielle Events. Wichtig ist uns, die Geschichte in den historischen Gebäuden der ehemaligen Bodan-Werft in Einklang mit unserem Gesamtkonzept zu bringen. Wir sind dankbar und freuen uns, dass so viele Menschen Interesse an unserem Gastronomie-Konzept zeigen“, so Emanuel Unser. Karin Wiech, Leiterin des Sachgebietes Kommunikation und Bürgerbeteiligung, die den Tag der Städtebauförderung auf dem Bodan-Areal federführend organisiert hatte, war ebenfalls erfreut über den Besucherandrang und das große Interesse in der Bevölkerung. Die Veranstaltung habe gezeigt, wie wichtig sei, die Menschen vor Ort über Projekte umfassend zu informieren.