Volltextsuche

>

Aktuell

Aus Wegwerf -"Coffee-to-go"

Der Edeka-Markt Esslinger in Kressbronn a. B. setzt beim Kaffee zum Mitnehmen auf den "Recup"-Pfandbecher. 
von links: Pascal Seifer (Assistenz der Geschäftsleitung), Bürgermeister Daniel Enzensperger, Herbert Esslinger (Inhaber) und Karin Wiech (Rathaus Kressbronn a. B.)
Bild Andy Heinrich, Schwäbische Zeitung
Der Edeka-Markt Esslinger in Kressbronn a. B. setzt beim Kaffee zum Mitnehmen auf den "Recup"-Pfandbecher.
von links: Pascal Seifer (Assistenz der Geschäftsleitung), Bürgermeister Daniel Enzensperger, Herbert Esslinger (Inhaber) und Karin Wiech (Rathaus Kressbronn a. B.)
Bild Andy Heinrich, Schwäbische Zeitung

Edeka Esslinger Bodenseemarkt in Kressbronn a. B. sagt Pappbechern den Kampf an

Aus Wegwerf- „Coffee-to-go“ wird Recup

Neue und nachhaltige Wege geht der Edeka Esslinger Bodenseemarkt in Kressbronn a. B. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Recup“, haben Kunden ab sofort die Möglichkeit, ihren Kaffee nicht mehr in herkömmlichen Einweg-Bechern, sondern in sogenannten „Recups“, also Pfandbechern, zu genießen. „Recup ist ein deutschlandweites Pfandsystem für Coffee-to-go Mehrwegbecher. Unser Ziel ist es, jetzt und auch in Zukunft, die unnötigen und immer größer werdenden, für unsere Umwelt so schädlichen Wegwerf- und Einwegverpackungen, oder wie hier Einweg-Pappbechern, systematisch aus unseren Märkten zu verbannen und durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Zudem ist jeder Kaffee aus dem Recup-System billiger als aus Einwegbechern“, betonte Herbert Esslinger, geschäftsführender Inhaber des Bodenseemarktes. 

Der Becher aus recyclebarem Kunststoff ist laut Aussage bruchsicher, sehr leicht, lebensmittelecht, frei von Bisphenol A und beinhaltet keine Schadstoffe. Für den Erwerb eines Bechers an der Ladentheke des Cafés an der Bäckerei bezahlt der Kunden einen Euro Pfand und kann diesen bei den bundesweit angeschlossenen Partnern wieder entsprechend abgeben. „Recup ist eine tolle Sache. Die Gemeinde Kressbronn freut sich, dass der Edeka Esslinger Bodenseemarkt dieses nachhaltige System nun mitträgt und eingeführt hat. Wir hoffen, dass recht viele Kunden am Projekt teilnehmen und somit helfen werden, die herkömmlichen Einweg-Pappbecher zu verbannen“, sagte Bürgermeister Daniel Enzensperger gegenüber der Schwäbischen Zeitung. Weitere Infos über „Recup“ finden Sie unter www.recup.de.

Quelle: Andy Heinrich, Schwäbische Zeitung