Volltextsuche

>

Aktuell

Sommerinterview

Sommerinterview mit Bürgermeister Daniel Enzensperger

 

Wie haben Sie die zurückliegende Zeit und die Beeinträchtigungen durch das Coronavirus erlebt?
 
Es war eine bewegende, aber auch sehr anstrengende Zeit. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Krise in China begonnen hat und erst keiner dachte, dass das auch in Europa oder Deutschland zum Problem werden könnte. Anfangs waren die Behörden sehr zurückhaltend. Dann ging alles ganz schnell. Besonders in Erinnerung bleibt mir der 12. März 2020. Die Bürgermeister im Bodenseekreis und der Landrat treffen sich einmal im Quartal zur Information über aktuelle Themen und zur Abstimmung möglichst gemeinsamer Vorgehensweisen. An diesem Tag hatten wir eine reguläre Sitzung, spontan wurde der Leiter des Gesundheitsamtes des Bodenseekreises dazu eingeladen und wir haben sehr emotional und kontrovers darüber diskutiert, wie wir auf die Situation reagieren. Ich glaube man darf verraten, dass wir uns damals überhaupt nicht einig waren. 
Die Meinungsverschiedenheiten lösten sich jedoch am selben Abend noch in Luft auf, als das Land Baden-Württemberg verkündete, die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen zu schließen. Das war für uns ein so intensiver Eingriff, dass wir alle der Auffassung waren, wenn das Land die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen schließt, dann steht eine ernste Bedrohung bevor. Uns allen war in diesem Moment klar, wir müssen das komplette gesellschaftliche Leben in den Gemeinden herunterfahren und unsere öffentlichen Einrichtungen weitgehend schließen. Natürlich wusste niemand, ob das die richtige Maßnahme ist, aber in Krisensituationen gibt es meiner Meinung nach nur eine Devise und die lautet: Entscheidungen treffen, handeln und vor allem die Bevölkerung gut informieren. Hinterher ist man immer klüger, aber manchmal muss man diese Erfahrungen erst sammeln. Die Ausbreitung eines nicht ungefährlichen Virus war für alle, Bund, Land und Kommunen, neu. Wir hatten keinerlei Erfahrungswerte, wie man damit umgeht. Mir persönlich kam zu Gute, dass ich mich schon früh in meiner Amtszeit damit beschäftigt hatte, wie man mit Krisensituationen umgeht und wie Stabsarbeit funktioniert. Irgendwie scheinen Krisensituationen meine erste Amtsperiode leider zu prägen: Abbrand der Feuerwehr, Flüchtlingskrise und nun das Coronavirus.
Um schnell Entscheidungen treffen zu können, habe ich nach Bekanntwerden der Bedrohung durch das Virus umgehend einen Krisenstab einberufen und auf Stabsarbeit umgeschaltet. In der Stabsarbeit gelten andere Strukturen und die Aufgaben werden situationsangepasst neu verteilt. Man konzentriert sich auf bestimmte Aufgaben und setzt dort gezielt mehr Personal ein, dadurch ist man natürlich auch viel schneller. Den Themen Dokumentation und Kommunikation kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu, um einerseits den Überblick stets zu haben und andererseits die Menschen mitzunehmen und immer gut zu informieren. Das ist uns, so meine ich, auch ganz gut über soziale Medien und die laufende Aktualisierung unserer Internetseite gelungen. Wir verfolgten von frühmorgens bis teilweise nachts und auch am Wochenende aktuelle Meldungen über alle Kanäle und gaben diese zeitnah an die Bürgerinnen und Bürger weiter. Die Landesregierung hat es uns hier leider nicht gerade einfach gemacht. Neue Verordnungen wurden meistens erst gegen 22.00 Uhr oder am Wochenende verkündet und sollten dann bereits am Folgetag umgesetzt sein. Das war schon schwierig. Dass die Verordnungen dann teilweise auch noch handwerklich schlecht, lückenhaft und ohne ausreichende Kenntnisse der unterschiedlichen örtlichen Strukturen waren, hat uns die Arbeit noch zusätzlich erschwert. Umso stolzer war ich auf die im Krisenstab mitwirkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nathalie Olbrich, Andreas Wagner, Andreas Wenzler, Matthias Käppeler, Karin Wiech und unseren externen Berater Dr. Roland Rösch. Wirklich jeder hat hier seinen Job hervorragend gemacht. Wir waren ein tolles Team. Das gilt aber auch für die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde in Verwaltung, Bauhof, Betreuungs- und Bildungseinrichtungen oder die Hausmeister, die dann in der Umsetzung tätig waren, teilweise auch am Wochenende oder abends arbeiten mussten oder sich um das laufende Tagesgeschäft gekümmert haben. Ich bin sehr stolz darauf, dass die Gemeindeverwaltung Kressbronn a. B. auch in Krisenzeiten gut funktioniert und für die Bürgerinnen und Bürger verlässlich da ist. Ich bin aber auch sehr dankbar dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger uns dabei unterstützt haben.
 
 
Welche Folgen des Coronavirus werden für die Gemeinde bleiben?
 
Ich hoffe, dass uns langfristig keine finanziellen Folgen bleiben. Sicher ist aber, dass uns mittelfristig finanzielle Folgen durch den Lockdown und die Schwächung der Wirtschaft bleiben werden. Jedem muss also klar sein, dass wir uns zumindest in den nächsten Jahren von den hohen Ansprüchen in der Investitionstätigkeit etwas verabschieden müssen. Wir sind gerade in der Planung für den Haushalt 2021 und es sieht nicht besonders gut aus. Entweder werden wir einiges streichen bzw. verschieben oder wieder mehr Kredite aufnehmen müssen. Ich vermute mal, dass man wie immer den Mittelweg wählen wird. Zu entscheiden hat das dann letztlich aber der Gemeinderat.
 
Wird es einen zweiten allgemeinen Lockdown geben und wie geht es mit dem gesellschaftlichen Leben weiter?
 
Ich glaube, nein. Die Wirtschaft würde einen zweiten Lockdown nicht verkraften. Aus meiner Sicht bedarf es das aber auch gar nicht. Wir haben hoffentlich dazugelernt. Punktuelle bzw. lokale Lockdowns reichen völlig aus. Man muss nicht im Bodenseekreis alles dichtmachen, wenn in Köln 1.000 Infektionsfälle auftreten. Ich glaube Fingerspitzengefühl ist und bleibt bei dem Thema wichtig. Vor allem in Innenräumen ist es wichtig, Abstand zu halten und die Nies- und Hustenetikette einzuhalten. Im Freien ist es schon deutlich weniger problematisch. Gefährlich bleiben Partys, naher Körperkontakt und auch Reisen in Risikogebiete.
Mit Blick auf das gesellschaftliche Leben bin ich inzwischen der festen Überzeugung, dass wir uns an die Situation anpassen müssen. Anpassen heißt für mich aber nicht, auch noch alle Veranstaltungen im kommenden Jahr abzusagen, sondern sich Konzepte zu überlegen, wie wir das gesellschaftliche Leben unter den neuen Voraussetzungen weiter aufrechterhalten können. Zum Schutz vor gegenseitiger Ansteckung werden wir sicher auch noch in Zukunft einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand halten müssen. Wir dürfen uns durch dieses Virus nicht unterkriegen lassen.
 
 
Welche Projekte beschäftigen die Gemeinde Kressbronn a. B. aktuell?
 
Aktuell beschäftigen uns die Sanierung des Bildungszentrums Parkschule, die Architektenwettbewerbe für den Erweiterungsbau der Parkschule und die Kinderbetreuungseinrichtung mit Gemeindearchiv und kommunalem Wohnungsbau im neuen Baugebiet Bachtobel, die Entwicklung des neuen Baugebietes Bachtobel, der Breitbandausbau, die Sanierung des 4. Bauabschnittes der Bodanstraße, die Modernisierung des Naturstrandbades, weitere verschiedene Bebauungspläne oder auch die Fertigstellung des Bodan-Areals. Inzwischen können wir auch mit der Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Kapellenesch/Haslach langsam beginnen. Dieses wird aber sicherlich noch einige Jahre für die Umsetzung benötigen.
 
 
Kommen die Bauarbeiten auf dem Bodan-Areal voran?
 
Ja, sehr gut. Andreas Wenzler, Sachgebietsleiter Bau- und Umwelttechnik, leistet hier qualifizierte Arbeit. Die Hallen für die gastronomische Bewirtschaftung konnten bereits im August weitgehend fertiggestellt werden. Wir gehen nun davon aus, dass im September die Stahlbauarbeiten in der Halle 1 beginnen und Ende September/Anfang Oktober abgeschlossen sein werden. Die Bauarbeiten auf dem Bodan-Platz hingegen werden sich voraussichtlich noch bis Ende Oktober/Anfang November ziehen. Ende des Jahres erreichen wir damit aber den Abschluss des Areals. Am Wochenende des 8./9. Mai 2021 ist die offizielle Einweihung als zweitägiges Fest geplant.
 
 
Wie steht es eigentlich um den Gemeindefriedhof?
 
Die Sanierung des Gemeindefriedhofs haben wir im Jahr 2019 abgeschlossen. Dabei wurden die Wege neu asphaltiert, die Brunnen neu angelegt, neue Bänke angeschafft, eine Stele im Eingangsbereich aufgestellt, das Kreuz ausgetauscht und der Friedhof um ein neues Grabfeld in Form einer Friedwiese mit Bäumen für nicht verlängerbare Urnenreihengräber erweitert. Außerdem haben wir vor drei Jahren einen neuen Belegungsplan auf den Weg gebracht, um die Struktur der teilweise nur schwer zugänglichen und vor allem nicht barrierefreien Gräber zu verbessern. Ich freue mich, dass der Gemeindefriedhof nun wieder sehr würdiges Erscheinungsbild hat. Hier gilt dem Bauhof mein Dank, der dafür sorgt, dass der Gemeindefriedhof stets gepflegt aussieht.
 
 
Kommt der Breitbandausbau in der Gemeinde voran?
 
Der Breitbandausbau wird nun immer schneller vorankommen. Ich weiß, dass es bei diesem Thema nicht schnell genug gehen kann und vor allem im Kressbronner Hinterland der Wunsch nach schnellerem Internet sehr groß ist. Ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner im Hinterland verärgert sind, dass es so lange dauert. Die Gemeinde Kressbronn a. B. hat im Jahr 2015 mit der Entwicklung eines Masterplans, also einer gesamtheitlichen Planung über die ganze Gemeinde, begonnen. Die Planung hat zwei bis drei Jahre Zeit gebraucht. Der Masterplan ist Fördervoraussetzung, deshalb konnten wir noch nicht mit Teilbereichen beginnen, obwohl wir schon wussten, dass wir dort Breitband benötigen. Also konnten wir erst mit dem Vorliegen des Masterplans die ersten größeren Projekte angehen. Erste Priorität hatte für uns die Trasse von Gattnau nach Kümmertsweiler, weil in Kümmertsweiler das Internet besonders schwach ist. Die Trasse konnten wir aber aus verschiedenen Gründen erst im Frühjahr 2019 legen. Danach kam die Trasse von Schnaidt über Tunau in die Bodanstraße. Die Maßnahme ist erst jüngst fertig geworden. Die Breitbandtrassen allein nützen uns jedoch nichts, weil sie auch betrieben werden müssen. Das darf die Gemeinde nicht, deshalb brauchen wir einen Betreiber bzw. einen Internetanbieter. Das Verfahren für die Konzessionsvergabe für die beiden Trassen ist in der Vorbereitung, leider werden wir es 2020 jedoch nicht mehr schaffen, mit den beiden Trassen in Betrieb zu gehen. Gleichzeitig müssen wir auch die im Jahr 2011 mit Langenargen und Tettnang gebaute Backbone-Trasse (in etwa eine Hauptversorgungsleitung) quer durch das Gemeindegebiet nach Fristablauf wieder ausschreiben. Das ist leider alles aufwändig und kostet Zeit.
Gleichzeitig arbeiten wir am Ausbau weiterer Trassen und dem Anschluss weiterer Teilorte und Weiler. Nach unserem Breitbandausbauplan für den wir bereits einen Förderantrag beim Bund gestellt haben, sollen insbesondere im Jahr 2021 das Bildungszentrum Parkschule, Krummensteg, Atlashofen, Hüttmannsberg, das restliche Gewerbegebiet Heidach und Kochermühle, im Jahr 2022 Reute, Döllen und Riedensweiler, im Jahr 2023 Gießen, Gießenbrücke, Heiligenhof, Haltmaierhof und Kalkähren angeschlossen werden. Insgesamt ist in den nächsten drei Jahren ein Investitionsvolumen von ca. 4,7 Mio. für den Breitbandausbau angedacht. Dabei können wir aller Voraussicht nach aber auf eine Förderung des Bundes in Höhe von 50 % und eine Förderung des Landes in Höhe von zusätzlich 40 % ausgehen.
 
 
Sind Sie zufrieden mit dem, was bisher in Ihrer Amtszeit erreicht werden konnte?
 
Wichtig ist, dass die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sind. Ich glaube, wir haben in den zurückliegenden Jahren viel für die Gemeinde Kressbronn a. B. erreicht. Mein Vorgänger hat die Neubeplanung des Bodan-Areals eingeleitet und vorbereitet. Die Grundstruktur des Areals und der private Bereich wurden noch in seiner Amtszeit festgelegt. Meine Aufgabe war dann die Detailplanung der öffentlichen Bereiche und vor allem gemeinsam mit Kämmerer Matthias Käppeler die Einwerbung von Fördermitteln für diese. Ich werde nie vergessen, wie wir im Dezember 2015 im damals für den Tourismus zuständigen Ministerium für ländlichen Raum mit dem Referatsleiter über die Höhe der Förderung für den 2. Bauabschnitt der Bodan-Promenade diskutiert haben. 250.000 Euro wurden uns damals vorgeschlagen, nach vier Stunden gingen wir dann mit 750.000 Euro aus dem Gespräch raus. Das war schon beachtlich, weil wir für den 1. Bauabschnitt 825.000 Euro erhalten hatten und das Tourismusinfrastrukturprogramm jährlich nur eine Millionen Euro für den ganzen Regierungsbezirk Tübingen an Fördermitteln vorgesehen hatte. Auch für die Folgeprojekte auf dem Bodan-Areal wie die Sanierung der Werfthallen konnten wir mehrere Millionen Euro an Fördermitteln aus der Städtebauförderung akquirieren. Das war eine großartige Sache und ermöglichte der Gemeinde, das Bodan-Areal neu zu gestalten.
Neben dem Bodan-Areal, das ich als gemeinschaftliches Projekt meines Vorgängers und mir betrachten würde, war und ist mir das Thema Bildung immer wichtig gewesen. Mit der neuen Bücherei, der nun laufenden Sanierung des Bildungszentrums Parkschule, dem geplanten Erweiterungsbau der Parkschule, der geplanten neuen Kinderbetreuungseinrichtung im Baugebiet Bachtobel sind schon einige Meilensteine gesetzt. Trotzdem haben wir aber auch die Straßeninfrastruktur nicht vernachlässigt. Wir konnten einige Straßen wie das Kressbronner Ösch, die Bodanstraße, den Moosweg oder auch landwirtschaftliche Straßen und Feldwege sanieren. Wir haben die Straßenbeleuchtung als eine der ersten Gemeinden im Bodenseekreis weitgehend zum Klimaschutz auf LED umgestellt, stellen nun auch unsere Liegenschaften auf LED um. Wir haben auf fünf Parkplätzen im Gemeindegebiet zur Förderung der E-Mobilität E-Ladesäulen aufgestellt. Die Barrierefreiheit verbessern wir sukzessive durch Absenkung von Bordsteinen, Umbaumaßnahmen an Bushaltestellen und öffentlichen Einrichtungen wie dem Naturstrandbad oder der Installation von Aufzügen wie in der Lände. Dass wir beim Thema Breitbandausbau richtig Fahrt aufgenommen haben, habe ich ja bereits erwähnt. Zur Schaffung von neuem Wohnraum stellten wir das langwierige Verfahren der Fortschreibung des Flächennutzungsplans fast fertig und konnten die Flächen im neuen Baugebiet Bachtobel erwerben, um dort in den nächsten Jahren genossenschaftlichen Mietwohnungsbau und Bauplätze zu entwickeln. Mir ist aber auch immer wichtig, dass nicht nur Bauprojekte eine Gemeinde ausmachen. Wir haben die Bürgerbeteiligung und die Kommunikation der Gemeinde deutlich verbessert. Die Informationen im Internet und in der See-Post sind viel umfangreicher als früher. Durch das neue Bürgerinfoportal und die öffentlichen Sitzungsunterlagen haben wir vor allem Transparenz geschaffen. Die Sitzungsunterlagen selbst sind auch viel umfangreicher und strukturierter als früher. Wir legen alle Gutachten bei und schaffen so vollen Einblick in die Entscheidungsgrundlagen des Gemeinderates. Wir haben die Struktur der Gemeindeverwaltung neu geordnet, neue Mitarbeiter zur Entlastung und schnelleren Aufgabenbearbeitung für die Bürger eingestellt, Beförderungsmöglichkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter geschaffen, höhenverstellbare Schreibtische für die Gesundheit angeschafft, bieten kostenlos Kaffee, Wasser und Obst an und fördern Ehrenamt, Fortbildungen und Weiterqualifikationen. Das Rathaus wurde umfassend modernisiert und digitalisiert, die Schriftgutverwaltung verbessert, ein Archivar beschäftigt. Der nächste Schritt wird eine Modernisierung unserer Gemeindehomepage und eine Digitalisierung der Verwaltungsleistungen sein. Insgesamt sind wir dabei, das Marketing und die Außendarstellung der Gemeinde weiter zu verbessern und zu professionalisieren. Es ist mir gelungen, den Rettungsdienst nach Kressbronn a. B. zu holen, der ab der zweiten Hälfte des Jahres 2021 nun auch 24 Stunden rund um die Uhr besetzt sein wird. Damit haben wir die Gesundheitsversorgung im Ort gestärkt. Gleichzeitig arbeiten wir an der Realisierung eines Ärztehauses. Im Bereich der Sozialarbeit haben wir die Schulsozialarbeit gestärkt und in der Nonnenbachschule erstmals etabliert, den Jugendtreff Cube wiedereröffnet und eine Jugendarbeiterin eingestellt.
In den vergangenen fast sechs Jahren konnte also einiges umgesetzt werden. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung so tatkräftig dazu beigetragen und der Gemeinderat wie auch die Bürgerinnen und Bürger uns dabei unterstützt hätten. Nur gemeinsam sind wir stark, das sollte jedem stets bewusst sein. Für den großartigen Zusammenhalt in dieser Gemeinde bin ich dankbar. Es stehen noch viele große Herausforderungen in den nächsten Jahren vor uns, die wir ebenfalls gemeinsam bewältigen werden.