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Literaturtreff: "Ich fahre nach Madrid" von Naira Gelaschwili

Am Mittwoch, 20.6.2018, findet um 19.30 Uhr wieder ein Treffen des stets gut besuchten Literaturkreises in der Kressbronner Lände statt – Interessenten und Gäste wie immer willkommen!

Dieses Jahr ist Georgien Partnerland der vom 10.-14. Oktober stattfindenden Buchmesse in Frankfurt. Aus diesem Anlass geht es an diesem Abend um das Buch „Ich fahre nach Madrid“ der georgischen Schriftstellerin Naira Gelaschwili. Dieser Autorin, die in Tiflis Germanistik studiert und lange als Übersetzerin in- und ausländischer Literatur gearbeitet hat, ist zu verdanken, dass das kleine Land Georgien schriftstellerisch wahrgenommen wird. 1993 gründete sie in Tiflis ein Zentrum für kulturellen Austausch, das "Kaukasische Haus“, war Beraterin des damaligen Präsidenten Eduard Schewardnadse für Kulturpolitik und nationale Minderheiten und veröffentlichte zahlreiche Novellen, Erzählungen und Romane.

„Ich fahre nach Madrid“ liegt erst seit Februar diesen Jahren in der deutschen Übersetzung vor und handelt von einem Mann, der mit unterschiedlichen Ausreden verschwindet, um in der Klinik eines befreundeten Arztes seine Ruhe zu haben. Madrid steht dabei für einen Sehnsuchtsort der Freiheit, was bei der Veröffentlichung der Novelle im Georgien Anfang der 80er Jahre zu politischen Schwierigkeiten führte. Ganz aktuell und zeitlos kann der Text auch als Rückzug von Stress interpretiert werden – eine spannende Diskussion ist zu erwarten. Durch das Gespräch führt Regine Vogel.

Ich darf Sie auch bereits auf den nächsten Termin aufmerksam machen:
Am Dienstag, 24. Juli 2018, üblicher Ort, übliche Zeit, wird Michael Schäke das Gespräch über Arundathi Roys „Der Gott der kleinen Dinge“ moderieren.