Menü
Landschaft Kressbronn am Bodensee

Pressemitteilungen

Bürgermeister Daniel Enzensperger

Bürgermeister Daniel Enzensperger und Landwirt/Gemeinderatsmitglied Hubert Bernhard

Bürgermeister Daniel Enzensperger hat sich bei Landwirt und Gemeinderatsmitglied Hubert Bernhard über den Hopfenanbau in der Gemeinde Kressbronn a. B. informiert. „Es ist spannend zu sehen, welche Produktionsschritte der Hopfen vom Anbau bis zur Vermarkung durchlaufen muss“, so der Bürgermeister. Man könne stolz darauf sein, dass auch der Hopfenanbau ein Teil der örtlichen landwirtschaftlichen Produktion sei. 

Kressbronn a. B. gehört beim Hopfenanbau zum Anbaugebiet Tettnang. Im gesamten Anbaugebiet werden auf rund 1.480 Hektar ca. 7 % des deutschen Hopfens produziert. Ein Teil der Fläche des Anbaugebiets liegt auf der Gemarkung Kressbronn a. B. Nur einige wenige Landwirte bauen in der Gemeinde Hopfen an, weil der Produktionsprozess nicht nur Fläche, sondern auch spezielle Maschinen zur Bearbeitung, Trocknung und Verladung benötigt. Hopfen wird an Gerüstanlagen produziert. Die Kletterpflanze wächst dabei entlang gespannter Drähte bis zu einer Höhe von sieben Metern. Mit der Reife werden die Pflanzen bei der Ernte von der Gerüstanlage gelöst und mit dem Traktor zur Sortieranlage, die sich in der Regel auf dem eigenen Hof befindet, gefahren. In der Sortieranlage werden die Hopfendolden (Früchte) vom restlichen Teil der Pflanze getrennt. Anschließend erfolgt die Trocknung und Verladung. Die Erntezeit für den Hopfen erstreckt sich etwa auf vier Wochen. Angebaut werden in der landwirtschaftlichen Produktion übrigens nur weibliche Pflanzen, denn nur diese enthalten das gelbliche Lupulin, das für den Geschmack beim Bierbrauen benötigt wird.

„Die Landwirtschaft ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig in unserer Gemeinde, gerade der Hopfen-, Wein- und Obstanbau macht unsere Gemeinde landschaftlich so attraktiv. Ich bin sehr froh und dankbar, dass unsere Landwirtinnen und Landwirte durch den Anbau der Sonderkulturen zu einem so außergewöhnlichen Landschaftsbild beitragen. Generell pflegen unsere Landwirtinnen und Landwirte Natur und Landschaft. Ohne diese Pflege sähe es bei uns nicht so schön aus“, betont der Bürgermeister.