Der Steg im Naturstrandbad wurde umfassend erneuert und steht pünktlich zur Badesaison wieder zur Verfügung. Badegäste können den Steg nun wieder nutzen, darauf verweilen oder von dort aus in den See springen. Die Dalbenwand erfüllt im Naturstrandbad aber hauptsächlich auch noch eine andere wichtige Funktion: Sie schützt den Badebereich vor Strömungseinflüssen und Schwemmholz aus dem Nonnenbach und dient gleichzeitig als sichtbare Begrenzung des Badebereichs. Außerdem stellt der Steg eine wichtige Anlandemöglichkeit für Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr dar.
Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurden die alten, morschen Holzpfähle vollständig ausgetauscht, da sie nicht mehr standsicher waren. Anstelle der bisherigen Holzdalben wurden nun langlebige Stahldalben eingebaut. Diese reichen bis zu 5 Meter tief in den Untergrund und bieten deutlich bessere Haltbarkeit sowie langfristige Sicherheit. Insgesamt wurden ca. 2 km Stahlrohr in 177 Stahlpfähle verarbeitet. Für die Oberfläche des Stegs wurde ein witterungsbeständiger Holzbelag verwendet. Ein großer Teil der Arbeiten wurde in Eigenregie durchgeführt. Die Mitarbeiter des Wasserwerks und des Bauhofs übernahmen die Schweißarbeiten und das Team des Naturstrandbads erledigte die Holzbelagsarbeiten. Durch dieses hohe Engagement und den großen Arbeitseinsatz konnten erhebliche Kosten eingespart werden. „Ich freue mich, dass wir in der Gemeinde so gut aufgestellt sind und eine große Bandbreite von Arbeiten durch eigenes Personal ausgeführt werden können. Dem Wasserwerk, dem Bauhof sowie dem Team vom Naturstrandbad danke ich herzlich für ihren Einsatz. Mit der Erneuerung investiert die Gemeinde in die langfristige Sicherheit und Attraktivität des Naturstrandbads“, so Bürgermeister Daniel Enzensperger. Die Gesamtmaßnahme beläuft sich auf rund 230.000 Euro.
Pressemitteilung vom 20.05.2026





