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Pressemitteilungen

Balkonkraftwerke

Balkon-Solaranlagen erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Ende 2025 waren deutschlandweit bereits 1,2 Millionen davon in Betrieb. Die Kombination von einfacher Technik, mehrwertsteuerbefreiter Anschaffung und echtem Nutzen für den Alltag macht Balkonkraftwerke für Verbraucher so spannend. Die Investition amortisiert sich in der Regel schon nach wenigen Jahren. Dass dies gerade auch bei Mehrfamilienhäusern machbar und sinnvoll ist, wollten die Kressbronner Energiescouts im Rahmen eines Leuchtturmprojektes zeigen. Für ca. 11 große Kressbronner Wohnanlagen wurde den Verwaltern und Wohnungseigentümergesellschaften ein Musterbeschluss zu Balkonkraftwerken zur Verfügung gestellt. Diese Vorlage konnte auch für eine Vereinbarung zwischen Vermietern und Mietern genutzt werden. Wichtig zu wissen: Solche Zustimmungen dürfen nur aus wichtigen Gründen verwehrt werden. Im zweiten Schritt ging es darum, die Wohnungsbesitzer für die Investitionen zu gewinnen und besondere Anforderungen, wie zum Beispiel die hohe Windlast an Hochhäusern, zu berücksichtigen. Als Partner wurde eine regionale Fachfirma ausgewählt und ein Mengenrabatt vereinbart. Gemeinsam wurden ein Prototyp auf dem Rathausplatz öffentlich ausgestellt und potentielle Kunden eingeladen. Anschließend wurde der Prototyp mit den Solarmodulen und der Halterung nach den Kundenwünschen optimiert und den Interessenten angeboten. Ende des Sommers konnten die Balkonkraftwerke schließlich installiert werden. Letztendlich hat sich der Einsatz aller Beteiligten gelohnt. So konnten in der Argenstraße, der Alemannenstraße, der Rosenstraße und im Sonnenhof in Summe 24 Balkonkraftwerke und 15 Batterien installiert werden. Die Energiescout wünschen einen reichen Stromertrag und den Betreibern ein andauerndes gutes Gefühl, einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung zu leisten.

Wer Interesse an Balkonkraftwerken oder PV-Dachanlagen hat, kann sich gerne per E-Mail an klimaschutz@kressbronn.de oder telefonisch unter 0151 21400477 melden.

Pressemitteilung vom 13.01.2026