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Ortsportrait

Ein Rundblick über den Platz

Älteste Anrainerin ist die Eligiuskapelle. Sie wurde 1748 von den Grafen von Montfort erbaut und birgt einen schönen Rokoko-Altar. Seit 1958 ist sie eine würdige Kriegergedächtnisstätte. Die Eiche davor erinnert an 1871. Die kath. Pfarrkirche "Maria Hilfe der Christen" wurde 1937 gebaut. Ihr ortsbildprägender Turm wird von einer Weltkugel gekrönt. 1970 hat Diether Domes neue Glasfenster geschaffen. Quer zur Kirche und über einer Tiefgarage erstreckt sich der lange Büchereineubau anstelle des früheren Spritzenhauses.

Katholische Kirche mit Eligiuskapelle
Katholische Kirche mit Eligiuskapelle
Bücherei
Bücherei

Dahinter liegt der Spiel- und Begegnungspark am Fallenbach. Der neue Rathauseingang nimmt den Platz mit hinein ins Foyer, das lichten Raum für Begegnungen, Foren und Ausstellungen schafft. Darüber symbolisiert ein gläserner Sitzungssaal demokratische Offenheit. Das 1924 als Schulhaus erbaute Rathaus wurde räumlich umgestaltet und aufwändig saniert. Von der Hauptstraße führen mehrere Wege hinunter zum Parkplatz im Nonnenbacher Weg und zum umgebauten Bahnhof mit der Tourist-Information.

Rathaus Foyer
Rathaus Foyer
Tourist-Information
Tourist-Information

Schönes auf dem Weg zum See

Das 1896 erbaute Schlössle in der Seestraße birgt die "Schwimmenden Kunstwerke" des Ivan Trtanj. Im Park stehen exotische Bäume und seine Blumenrabatte sind vom Frühjahr bis in den Herbst am Blühen. Ein Kneipptretbad lädt zur Erfrischung. Jeden Sommer finden hier Vereinsfeste und Kurkonzerte statt.

Im "Seepark" ragen mächtige Silberpappeln auf und ein luftiger Pavillon wird von Wellen umspült. Hinter der Bodan-Werft liegt das Naturstrandbad und in der anderen Richtung lädt die lange Schiffslände zum Promenieren. Wenig weiter versteckt sich ein kleiner Uferpark: Das "Künstlereck". Die "Lände" neben dem Schlössle beherbergt ein sehenswertes Kunstmuseum und zeigt in wechselnden Ausstellungen Bilder der Moderne. Sie ist auch beliebter Treffpunkt für Konzertfreunde.

Schlößle
Schlößle
Seegarten
Seegarten

Naturerlebnis mit Urlaubsspaß für Groß und Klein!

Kressbronn am Bodensee - bezaubernd eingebettet ins Grün, mit herrlichem Ausblick auf den See und das eindrucksvolle Bergmassiv der Alpen. Ein Dorf, das zum Verweilen und Erleben einlädt, umgeben vom Reichtum der Bodenseelandschaft mit Erdbeeren, Kirschen, Birnen und Äpfeln. An den Sonnenhängen wächst seit Jahrhunderten der Wein. Kressbronn, das ist die Verlockung des Sees und der Landschaft, das ist Begegnung mit der Natur, das ist Ferienfreude vom Frühling bis in den Herbst.

Kressbronn ist ausgezeichnet auf den Tourismus eingestellt. Ein breites Angebot an Hotels, Gasthöfen, Privatzimmern und Ferienwohnungen sowie zwei große Campingplätze direkt am See verzeichnen mehr als 300.000 Übernachtungen pro Jahr. Der Erholung und Fitness dienen mehrere Tennisplätze, Rundwanderwege und Radtouren, ein Obst- und Weinlehrpfad sowie das Naturstrandbad mit einer toll angelegten Kinderspielecke und einem Beach-Volleyball-Feld.

Familie am Kneippbecken
Familie am Kneippbecken
Familie am Bootsverleih
Familie am Bootsverleih

Kressbronner Wein, Hopfen, Obst und Beeren

Mit 67 ha ist Kressbronn eine wichtige Hopfenanbaugemeinde. Überwiegend werden die feinen Aromasorten "Tettnanger" und "Hallertauer" erzeugt, die in der ganzen Welt verkauft werden. Beim Weinanbau stieg die Fläche auf 16 ha an. Die Kressbronner rühmen sich gern damit, dass sie den einzigen Seewein Württembergs erzeugen. Auch Obst und Beeren (Kirschen, Erdbeeren, usw.) nehmen einen beträchtlichen Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Kressbronn in Anspruch und prägen das Landschaftsbild von Kressbronn unverwechselbar mit. 

Bei der Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe (2007 = 118 Betriebe bei 1.264 ha landwirtschaflich genutzer Fläche) ist festzustellen, dass immer mehr Betriebe in den letzten Jahren ganz aufgehört oder zu Nebenerwerbsbetrieben umstrukturiert haben. Die Zahl der Vollerwerbsbetriebe nahm in den letzten Jahren kontinuierlich ab. Besonders Vollerwerbsbetriebe unter 10 ha haben vermehrt aufgegeben. Die durchschnittliche Betriebsgröße in ha der landwirtschaftlich genutzten Fläche beträgt 11 ha. In Kressbronn gibt es zur Zeit noch 19 Betriebe mit Viehhaltung, bei denen allerdings damit zu rechnen ist, dass sich dieser Bestand weiter reduzieren wird. Bedenklich ist, dass bei fast 70 % der landwirtschaftlichen Betriebe eine Nachfolgeregelung noch in den Sternen steht.

Hopfen
Hopfen
Zwetschgenernte
Zwetschgenernte

Infrastruktur und Gewerbeentwicklung

Die Gemeinde Kressbronn am Bodensee erfüllt als Kleinzentrum mit überörtlicher Infrastruktur erstaunliche Anforderungen. Zum einen durch die Nähe zur Natur mit ihrem großartigen Freizeitangebot und zum anderen durch ein florierendes Wirtschaftsgebiet mit einer sehr guten Anbindung an alle wichtigen Verkehrswege Süddeutschlands. Ein gut ausgebautes Schienennetz verbindet die Gemeinde mit den benachbarten Zentren Friedrichshafen, Lindau und Ravensburg. Der Nah- und Fernverkehr profitiert von der direkten Anschlussstelle an die Bundesstrasse B 31, die auf kurzem Weg (ca. 11 km) zur Autobahn A 96 führt. Und nicht zuletzt der nur 12 km entfernte Flughafen Friedrichshafen, der mit Charter und Linienmaschinen eine wichtige Anbindung an nationale und internationale Wirtschafts- und Tourismuszentren darstellt.

Bahnhof
Bahnhof
Nonnenhorn Bahnhof
Nonnenhorn Bahnhof